Dr. Philipp V. Ramin
Dr. Philipp V. Ramin
CEO & Gründer

Dr. Philipp V. Ramin ist CEO und Gründer von i40 – the future skills company mit über 20 Jahren Erfahrung in HR, digitaler Transformation und Kompetenzentwicklung. Unter seiner Führung hat i40 mit mehr als einer Million Lernenden weltweit eine führende Position in der Bereitstellung digitaler Corporate-Lernlösungen eingenommen; von KI über Future Skills und Industrie 4.0 bis hin zu Nachhaltigkeit. Ein zentraler Bestandteil des Portfolios ist SkillDuck, ein KI-basierter Kursgenerator zur schnellen Erstellung kompletter, interaktiver E-Learnings in mehreren Sprachen.

Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit ist Philipp akademischer Direktor an der Frankfurt School of Finance and Management, wo er Weiterbildungsprogramme wie den Fachwirt in Digitalisierung verantwortet und aktiv zu Digitalisierung, Kompetenzentwicklung und Transformation lehrt. Zudem ist er Mitglied in Aufsichtsräten und Fachgremien, unter anderem bei der BarthHaas Group, Samhammer AG und AIR – Artificial Intelligence Regensburg, und Experte im EU-Squad „Digital Skills in Non-ICT Professions“.

„Digitaler Wandel ist kein Tool-Thema – er ist ein Lern- und Gestaltungsprozess.“

Philipp beschäftigt sich insbesondere damit, wie Unternehmen Kompetenzentwicklung von punktuellen Trainings hin zu kontinuierlichen, KI-gestützten Lernökosystemen weiterentwickeln. KI-Kursgeneratoren und Autorentools ermöglichen es, Lerninhalte schnell, personalisiert und rollenbasiert zu erstellen und laufend zu aktualisieren. So wird Lernen skalierbar, individueller und enger mit der Unternehmensstrategie verknüpft. Entscheidend ist, dass KI nicht nur Schulungsthema bleibt, sondern selbst zum Motor der Lernorganisation wird, technologisch wie kulturell.

Eine häufige Annahme, die Philipp beobachtet, lautet: „Digitalisierung bedeutet vor allem Technologie einzuführen.“ Er stellt klar: Technologie allein wirkt nicht nachhaltig. Digitaler Wandel ist ein Lern- und Gestaltungsprozess, der Menschen befähigt, Technologien sinnvoll und kreativ einzusetzen. Kompetenzmanagement muss strategisch, langfristig und integrativ gedacht werden.

Mit Blick auf die Zukunft der Arbeit erwartet er eine Arbeitswelt, in der Routineaufgaben weitgehend automatisiert sind, während Menschen verstärkt in kreativen, sozialen und analytischen Rollen arbeiten; unterstützt von KI-Systemen, die nicht nur Daten verarbeiten, sondern auch Lern- und Entwicklungsempfehlungen liefern. Die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit KI-Systemen wird selbst zu einer Schlüsselkompetenz.

Optimistisch stimmt ihn, dass Organisationen zunehmend erkennen, wie zentral lebenslanges Lernen, Resilienz und Future Skills sind. Gleichzeitig mahnt er, dass Weiterbildung oft noch als Kostenstelle statt als Werttreiber gesehen wird; eine Sichtweise, die dringend geändert werden muss.

Sein Rat an HR-Professionals: Den Fokus weg von reiner Prozess- und Tool-Optimierung hin zu strategischer Kompetenzentwicklung richten. Lernökosysteme schaffen, die Mitarbeitende befähigen, agil, lernfähig und innovationsbereit zu bleiben. KI und digitale Tools als Unterstützung menschlicher Potenziale verstehen und gleichzeitig die kulturelle Dimension von Lernen und Arbeiten ernst nehmen.

Expertise von Philipp

  • Strategische Kompetenzentwicklung & Future Skills
  • KI-gestützte Lernökosysteme und digitale Corporate Learning-Lösungen
  • Digitale Transformation & HR-Innovation
  • Leadership & Beratung in Organisationsentwicklung
  • Integration von Technologie, Kultur und Lernprozessen in Unternehmen

Gastbeiträge von Philipp auf WENJU

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