Shira Fahrenberg
Shira Fahrenberg
Founder & Senior Tech Recruiter

Shira Fahrenberg ist Founder & Senior Tech Recruiter mit einem klaren Anspruch: Recruiting darf kein Zufallsprodukt sein. Mit etwas über zehn Jahren Berufserfahrung im HR- und Recruiting-Umfeld verbindet sie operative Exzellenz mit strategischem Weitblick, insbesondere in der Vermittlung von IT-Fach- und Führungskräften.

Nach ihrem Abitur absolvierte sie eine IHK-Ausbildung zur Bankkauffrau. Der Einstieg in die HR-Welt erfolgte als Quereinsteiger bei persona service. Dort entwickelte sie sich über mehr als sechs Jahre von der Abteilungsassistentin zur Abteilungsleiterin. In dieser Zeit verantwortete sie 360-Grad-Recruiting inklusive Sales und Außendienst – und lernte, wie eng Recruiting-Erfolg mit Marktverständnis und unternehmerischem Denken verknüpft ist.

Ihre Leidenschaft für IT und Tech wurde bei PALTRON nachhaltig geprägt. Hier legte sie den Grundstein für ihre heutige Spezialisierung: die gezielte Vermittlung von IT-Fach- und Führungskräften. Bis heute schlägt ihr Herz für diese Station, die ihre fachliche Ausrichtung entscheidend beeinflusst hat.

„Der eigentliche Fachkräftemangel ist ein Methodenproblem.“

Was Shira aktuell besonders beschäftigt, begegnet ihr in nahezu jedem Mandat: Unternehmen investieren Monate in einen Recruiting-Prozess – und stellen erst am Ende fest, dass das gesuchte Profil so am Markt nicht existiert. Nicht zwingend aufgrund eines generellen Fachkräftemangels, sondern weil Anforderungsprofile am Schreibtisch entstehen und nie mit der Realität abgeglichen wurden. Genau hier setzt sie an: Vor jedem Mandat prüft sie die Marktfähigkeit einer Rolle ehrlich, datenbasiert und transparent.

Für Shira ist klar: Der viel zitierte Fachkräftemangel ist häufig ein Methodenproblem. Während 149.000 IT-Stellen in Deutschland offen sind, sind 84 % der IT-Talente passiv. Wer lediglich Stellenanzeigen veröffentlicht und auf Bewerbungen wartet, erreicht nur einen Bruchteil des Marktes. Erfolgreiches Tech-Recruiting bedeutet, aktiv zu suchen, fachlich präzise anzusprechen und glaubwürdig zu kommunizieren.

Mit Blick auf die Zukunft der Arbeit sieht sie eine deutliche Zweiteilung: KI wird Standardprozesse wie CV-Screening oder erste Vorfilterungen übernehmen. Was jedoch bleibt und an Bedeutung gewinnt ist die beziehungsorientierte, spezialisierte Arbeit. Gerade bei komplexen IT- und Tech-Rollen braucht es technisches Verständnis, Empathie und die Fähigkeit, Vertrauen aufzubauen. Wer als Recruiter keine echte Expertise entwickelt, wird ersetzt. Wer investiert, wird unverzichtbar.

Optimistisch stimmt sie, dass immer mehr Unternehmen bereit sind, Recruiting neu zu denken; datenbasiert, transparent und mit echter Marktkenntnis. Was sich jedoch dringend verändern muss, ist die Geschwindigkeit in Entscheidungsprozessen. Top-Kandidaten sind oft innerhalb von fünf bis zehn Tagen vom Markt. Langwierige interne Abstimmungen kosten nicht nur Zeit, sondern die besten Talente. Ebenso plädiert sie für frühzeitige, offene Kommunikation über Gehalt, denn alles andere verschwendet Ressourcen auf beiden Seiten.

Ihr Rat an HR-Enthusiasten im IT-/Tech-Umfeld ist klar: Technisches Grundverständnis ist kein „Nice-to-have“, sondern Voraussetzung. Wer nicht weiß, dass Java und JavaScript unterschiedliche Welten sind oder Kubernetes kein Cloud-Anbieter ist, verliert sofort an Glaubwürdigkeit. IT-Experten erkennen in Sekunden, ob echtes Verständnis vorhanden ist – und entscheiden entsprechend, ob eine Nachricht beantwortet wird oder im Papierkorb landet.

Expertise von Shira

  • Strategisches IT- & Tech-Recruiting für Fach- und Führungskräfte
  • Marktvalidierung von Anforderungsprofilen vor Mandatsstart
  • Active Sourcing & Direktansprache passiver IT-Talente
  • 360-Grad-Recruiting inklusive Sales- und Stakeholder-Management
  • Beratungsorientierte Prozessoptimierung und Beschleunigung von Hiring-Entscheidungen

Gastbeiträge von Shira auf WENJU

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